Ihre Grünen Vertreter im Rat

01. September 2009

Wir bedanken uns bei allen Wählerinnen und Wählern, die uns ihr Vertrauen für die nächsten 5 Jahre geschenkt haben und mit deren Unterstützung wir nicht nur das beste Wahlergebnis im gesamten Sauerland erreichen konnten, sondern auch die meisten Stimmen bekommen haben, die in Menden je für Grüne Politik abgegeben wurden.

Hier sehen Sie Ihre 7 Grünen RatsvertreterInnen in den nächsten 5 Jahren:
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Vorläufiges Ergebnis Kommunalwahl 2009 Menden

30. August 2009

Das vorläufige Endergebnis der Kommunalwahl in Menden sieht so aus:

  1. CDU: 39,8% (-6,3%) – 21 Sitze (-4)
  2. SPD: 23,0% (+-0) – 12 Sitze (-1)
  3. FDP: 15,6% (+4,8%) – 8 Sitze (+2)
  4. Grüne: 12,6% (+1%) – 7 Sitze (+1)
  5. UWG: 3,9% (-4,2%) – 2 Sitze (-2)
  6. Die Linke: 3,8% (+3,8%) – 2 Sitze (+2)

Stimmenverteilung

Stimmenverteilung


Sitze im neuen Rat

Sitze im neuen Rat


Quelle: KDVZ – alle Angaben ohne Gewähr.

Wir bedanken uns bei allen Wählern, die uns Ihr Vertrauen geschenkt haben!

Endspurt – Impressionen vom Wahlkampfstand

29. August 2009

2009-09-29-02 2009-09-29-03

Mendener Einzelhandel gegen Politikverdrossenheit

Mendener Einzelhandel gegen Politikverdrossenheit

Welcher Wahlbezirk, welche Kandidaten?

28. August 2009

Im Geo-Informations-Dienst-Online GIDO der Stadt Menden finden Sie eine Karte, in der Sie nach Straßennamen ihr Wahllokal und Ihre Kandidaten herausfinden können.
»» Geo-Informations-Dienst-Online der Stadt Menden

Wahlprogramm zum Download

19. August 2009

Wahlprogramm 2009Ab sofort steht unser ausführliches Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2009 in Menden hier zum Download bereit.

Das Programm ist im PDF-Format gespeichert und ist ca. 1,5MB groß.

===» Download «===

Den kostenlosen Acrobat-Reader zum Lesen des PDFs bekommen Sie hier.

Gute und sichere Wege für Schüler in Menden

19. August 2009

fordern wir Grünen zum heutigen Schulbeginn nach den Sommerferien ein.

Mit einer Haltestelle vor dem Bahnhof wollen wir ein Zeichen setzen:

Der Bahnhof muss Verknüpfungspunkt für Bus, Bahn, Rad und Fußgängerverkehr sein.
800 bis 1000 Schüler passieren täglich unseren Bahnhof, deshalb muss er schülerfreundlich gestaltet werden:

  • Zur Aufenthaltsqualität gehört, dass Schüler besonders in der kalten Jahreszeit trocken und warm auf Anschlüsse warten können, statt im Regen und Zugwind zu stehen und schon durchgefroren den Schultag antreten müssen.
  • Der Durchgang vom Bahnsteig in die Stadt muss großzügig sein, um die Stoßzeiten nicht zu Stoßzeiten untereinander werden zu lassen. Zudem darf das Gelände nicht bis zur Straße hin zugebaut werden, wie es der Breuer-Plan vorsieht. Die Schüler fallen gleich aus dem Durchgang auf die Straße.
  • Wir wollen eine Bewegungs- und Aktionsfläche in Bahnhofsnähe, Richtung Bringhof, damit Schüler Wartezeiten sinnvoll nutzen können.
  • Die Züge zur Gesamtschule Fröndenberg sind täglich zum Bersten voll. Das ist unerträglich. Hier muss ein Wagen mehr dran, damit Schüler ihren Tag nicht schon unter größtem Stress beginnen.
  • Künftig wird es Schüler-Pendelverkehr nach Hemer geben, denn in Hemer gibt es, im Gegensatz zu Menden, eine Gesamtschule. Bahnstrecke nach Hemer muss reaktiviert werden. Förderverein Oesetalbahn und Grüne haben es gemeinsam verhindert, dass Schiene demontiert wird. Die Städte müssen nun beim ZRL einfordern, dass getakteter Verkehr auf die Schiene kommt.
  • Die Busse sind ebenso überfüllt. Mendener Vertreter in der MVG-Verbandsversammlung muss sich stark machen dafür, dass mehr Busse eingesetzt werden.
  • Überdachungen an den Haltestellen fehlen. Z.B. Westwall ist städtisches Gebäude, prüfen, ob Glasvordach angebracht werden kann. Ein Bürger äußerte in der Presse zurecht: „Wir lassen die Schüler im Regen stehen“

Grundsätzlich gilt: Zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule und in die KITA ist für die Kinder gesund, ist gut für die Persönlichkeitsentwicklung und Lernfähigkeit.

Dafür brauchen wir die Schulen und KITAS wohnortnah und die Wege und Fahrradwege müssen sicherer werden.
Vielerorts können wir in Menden die Kinder nicht mit einem guten Gefühl zu Fuss oder dem Fahrrad in die Schule schicken.
Auf schmalen Radwegen, die sich auf schmalen Bürgersteigen befinden, muss man obendrein noch Slalom um Bäume herumfahren, die mittemang im Radweg stehen. Weicht man aus, kollidiert man mit Fußgängern. Andere Wege sind durch den starken KFZ-Verkehr zu gefährlich.

Der Verkehrsentwicklungsplan bestätigt unsere Beobachtung. Er sagt aus: In Menden ist die Verkehrspolitik zu stark auf den Autoverkehr ausgerichtet, ÖPNV, Rad- und Fußwege kommen zu kurz.

  • Die Fahrtkosten, auch für Schüler, sind so hoch, dass sich immer mehr Menschen keine Fahrkarte für ihre Kinder leisten können, insbesondere bei mehreren Geschwisterkindern kommen sehr hohe Kosten zustande. Das heißt. Wer arm ist, muss laufen, ob sich der Weg eignet oder nicht.

Wir Grüne haben Schulwegbegehungen hinter uns, die sehr anstrengend waren: Ohrengetäubender Lärm von vorbeidonnernden LKW, Staub und Abgase oder auch sehr einsame und dunkle Wege, wo ängstliche Kinder ihre Not haben.
Eine ganze Stunde Schulweg zu Fuß mit einem schweren Tornister auf dem Rücken sind zu viel. Hier wollen wir eine flexiblere Handhabe bei der Fahrkostenerstattung. Wenn Eltern dem zuständigen Fachbereich ihre Sorgen mitteilen, darf die Antwort nicht heißen: „Dann klagen Sie doch.“
Familienfreundlichkeit zeichnet sich auch dadurch aus, wie wir uns um die Schul- und KITA-Wege für unsere Kinder kümmern.

Ins lebenswerte und grüne Ruhrtal

18. August 2009

(Ein Wanderbericht von Sven Giegold)

Meine zweite Tour als Wandergrüner Sven führte mich am Freitag, den 14.08. ins Märkische Sauerland. Die Tour startete an einem großen Windrand in Menden-Oesbern.

Ingrid Ketzscher von den Mendener Grünen mit Megafon vor Windrad

Ingrid Ketzscher von den Mendener Grünen mit Megafon vor Windrad

Die gleich zu Anfang verteilten leckeren Äpfel aus dem Garten einer Mitwanderin und das herrliche Wetter sorgten von Anfang an für gute Stimmung – gemeinsam mit ca. 40 Menschen aus der Region zogen wir also in bester Laune los.

Mit uns wanderten Grüne aus Menden, Iserlohn und Wickede, Aktive der Gruppeninitiative gegen den Autobahnbau GigA, AnwohnerInnen und weitere Interessierte. Dazu einige Hunde und ein paar vergnügte Kids, eine schön bunte Truppe. Die grüne Bundestagskandidatin für den Märkischen Kreis Elke Olbrich-Tripp war ebenfalls mit von der Partie.

Die Landschaft auf der Route ist ein echter Geheimtipp. Mich hat erstaunt, wie wenig das Gebiet bisher für Tourismus erschlossen ist. Laub- und Nadelwälder, Wiesen, Felder, kleinteilige bäuerliche Landwirtschaft, sanfte Hügellandschaft, wunderschöne Dörfer und kleine Bachtäler – die Gegend ist sehr abwechslungsreich und landschaftlich attraktiv.

All ist nun von einer unsinnigen Autobahn bedroht. Seit nunmehr 40 Jahren steht der “Lückenschluss” der A 46 im Bundesverkehrswegeplan auf der höchsten Dringlichkeitsstufe. Und seit 40 Jahren lebt die Region gut ohne diese Autobahn. Alle zur Zeit diskutierten Trassen laufen durch europäisch geschützte FFH-Gebiete. Dort leben z.B. europaweit prioritäre Arten wie Schwarzstorch, Wachtelkönig, Eisvogel und Grauspecht.

Vor Ort werden die geplanten Autbahnrouten überprüft

Vor Ort werden die geplanten Autbahnrouten überprüft

Aber auch außerhalb der FFH-Gebiete würde die Trasse zum Beispiel die jetztige landwirtschaftliche Nutzung einschränken – die Autobahn würde das Aus für mehrere bäuerliche Betriebe bedeuten. Statt Arbeitsplätze zu schaffen, würde das Entwicklungspotential für diesen Teil des Ruhrtals als Gebiet für naturnahe Erholung und Landwirtschaft dauerhaft zerstört. Zudem wären die 19 km Lückenschluss mit ca. 400 – 500 Mio. EUR eines der teuersten Stücke Straße der ganzen Republik. Ein ökologischer und ökonomischer Irrsinn, den es zu verhindern gilt.

Am Nachmittag widmeten wir uns dann in Menden selbst noch einmal der geplanten Autobahntrasse. Hier soll den BürgerInnen mit einer Untertunnelung das Projekt schmackhaft gemacht werden.

Mit Claudia Mölle, Sprecherin der GigA, beim Ortstermin in Menden

Mit Claudia Mölle, Sprecherin der GigA, beim Ortstermin in Menden

Bizarr: Unter einem Industriegebiet soll ein Tunnel gebaut werden, im FFH-Schutzgebiet und bei der nahen Wohnsiedlung hingegen eine brutale Schneise incl. Brücken, Dämmen und Troglösungen. Gemeinsam mit Mendener AnwohnerInnen und der grünen Landratskandidaten Renate Oehmer gingen wir dann die Route des geplanten Tunnels ab und machten uns vor allem vom Ort des geplanten Tunnelaustritts ein Bild. Die AnwohnerInnen lehnen die Autobahn ab. Sie wollen weiter die Ruhe und den Wald genießen, statt vor eine Betonschneise zu laufen. In direkter Nachbarschaft liegt das Naturschutzzentrum Arche Noah. Wie in Zukunft direkt neben einer Autobahn dort die wertvolle natur-pädagogische Arbeit fortgesetzt werden kann, sollte sich NRW-Umweltminister Uhlenberg fragen, der das Zentrum noch vor kurzem besucht und seine Arbeit hoch gelobt hat.

Beim abschließenden Grillpicknick am „Hexenteich“ mit 70 TeilnehmerInnen gab es noch einige kämpferische Reden und viele interessante Gespräche. Wichtig war mir klarzumachen, dass der Kampf gegen diese Autobahn nicht von Brüssel aus geführt werden kann. Ohne aktiven Widerstand in der Region geht es nicht. Gerade das starke Interesse der Lokalpresse am Thema ist eine gute Basis. CDU, SPD, FDP werden im Kommunal-, Bundestags- und Landtagswahlkampf noch viel Gelegenheit haben den Mendener BürgerInnen zu erklären, warum sie den Autobahnbau unterstützen.

Abschluss-Picknick am "Hexenteich"

Abschluss-Picknick am Hexenteich

Der rundum gelungene Tag und das große Engagement der Aktiven vor Ort lässt mich aber hoffen, dass dieses wunderbare Stück Natur doch noch vor den Betonfetischisten gerettet werden kann. Deutlich wurde wieder einmal, dass es nicht um Natur versus Wirtschaft geht, sondern um zwei verschiedene ökonomische Entwicklungswege. Nutzung der örtlichen Ressourcen für Tourismus, ökologische Landwirtschaft, Lebensqualität auf der einen Seite versus Straßenbau und die vage Hoffnung auf zusätzliche Ansiedlungen auf der anderen Seite. Für mich heißt das: Dranbleiben! Die Grüne Fraktion im Europaparlament wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass der Straßengüterverkehr endlich die vollen Kosten trägt, die er verursacht. Dann hören auch die Verstopfungen auf den bestehenden Autobahnen auf und die wichtigste Rechtfertigung für immer neue Straßen wäre verschwunden. Das wäre nicht nur ein Segen für die Natur, sondern für alle BürgerInnen. Denn das Geld der SteuerzahlerInnen brauchen wir dringend für Investitionen in die Bildung und den ökologischen Umbau.

Vielen Dank an Sven für diesen Bericht und die Fotos, die wir freundlicherweise hier benutzen durften!

Impressionen Platte Heide

17. August 2009

Sonnenblumen und Infos kamen gut an auf dem Wochenmarkt Platte Heide

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Grüne Herzen und Sonnenblumen – Termine der Grünen Wahlkampfstände

11. August 2009

Schmucke Grüne Herzen in solider Mendener Handarbeit gefertigt von German Gläser, werden zusammen mit Sonnenblumen und dem Grünen Kurzprogramm verteilt.

Ingrid Ketzscher, Holger Hartnig und German Gläser mit grünen Herzen und Sonnenblumen am Grünen Stand in der Innenstadt

  • am Do., 13.8. um 10 Uhr auf dem Wochenmarkt Platte Heide
  • am Sa., 15.8. um 10 Uhr in Lendringsen, Lendringser Hauptstr. in Höhe Bürgerbüro
  • am Fr., 21.8. um 10 Uhr vormittags und um 17 Uhr nachmittags in der Innenstadt
  • am Sa., 22.8. um 10 Uhr in der Innenstadt
  • am Fr., 28.8. vormittags und nachmittags in der Innenstadt
  • am Sa., 29.8. vormittags in der Innenstadt

Das Grüne Engagement für die Stadt Menden kommt von ganzem Herzen – dafür stehen die grünen Herzen.
Die Sonnenblumen symbolisieren die unendliche Kraft und Chance, die wir aus der Natur schöpfen können – wenn wir erhalten, was uns erhält.

Wandern ins Grüne Menden

08. August 2009

Elke Olbrich-TrippBündnis 90 / Die Grünen Menden und GigA – Gruppeninitiative gegen die A 46 laden ein zur politischen Wanderung! Mit sachkundiger Führung wollen wir gemeinsam die Natur genießen und dabei ein politisches Zeichen setzen. Unser Weg führt zum Luerwald, der nach der europäischen FFH-Richtlinie geschützt ist.


Renate OehmkeGenau dort soll der geplante Weiterbau der A46 von Hemer nach Arnsberg eine Lärm- und Betonschneise reißen. Darüber will sich der grüne Europaabgeordnete Sven Giegold (MdEP) gemeinsam mit Bundestagskandidatin Elke Olbrich-Tripp und Landratskandidatin Renate Oehmke vor Ort informieren.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mitzuwandern.


Freitag, 14.08.2009, 11:30 Uhr Menden-Oesbern (am Windrad)

Sven GiegoldGegen 13:30 Uhr Rast Wildpark Vosswinkel, von dort kann Rücktransfer mit PKW organisiert werden. Rückwanderung nach Oesbern.
Um 16:30 Treffen im Industriegebiet Horlecke, Keplerstr., Gang am geplanten Tunnel entlang zum Tunnelaustritt und weiter zum Hexenteich. Dort ab 17.30 Gespräche, Gegrilltes und Getränke.

Um Anmeldung wird gebeten an:
ov@gruene-menden.de

Der Wandergrüne Sven im Internet: wander.zeit-fuer-gruen.de

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